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  • Günter Großberger

Meniskusverletzung: Operation oder doch nicht?

Menisken sind kleine Knorpelstrukturen, die das Knie stabilisieren und Stöße abfangen.

Risse sind nicht nur die Folge von Unfällen, sondern können auch als eine natürliche Alterserscheinung auftreten. Meniskusoperationen zählen zu den häufigsten Eingriffen in der Orthopädie.



Es stellt sich oft die Frage, ob eine Operation notwendig ist. Zwei Studien (Universität Odense, Dänemark) verglichen die Wirkung von Physiotherapie (Krankengymnastik) direkt mit der Wirkung einer Operation. Dabei zeigten sich keine erkennbaren Unterschiede bei der Effektstärke auf Schmerzen und die Funktion des betroffenen Kniegelenks.

Besonders bei Patienten, die älter als 40 Jahre sind, scheint es möglich Operationen zu umgehen. Häufig kommen Betroffene auch mit Gymnastik und physiotherapeutischem Training zum Ziel.


Als Richtschnur kann dienen: Eine Operation ist notwendig, wenn der Meniskusschaden das Gelenk blockiert und/oder Schmerzen und Schwellungen verursacht. Schmerzarme Meniskusrisse können zuerst mit gezielten Bewegungseinheiten, Physiotherapie/Training behandelt werden.


Als wichige Ziele bei diesen Trainingsformen gelten der Abbau von Übergewicht, das Training der gelenkübergreifenden Muskulatur zur Gelenkstabilisierung und in der akuten Phase, sowie Bewegungsformen, die das Gelenk nicht belasten und keine Schmerzen verursachen.

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